Nun - wie Margret schon sagte, ist mir das Casa Legal ja schon gut bekannt. Aber ich habe mich über den Besuch in diesem Jahr sehr gefreut, den das Haus hinterlies diesmal einen sehr guten Eindruck. Es gab ja schon Jahre, das konnte sich unser Projekt nur durch die Patenspenden über Wasser halten und die
Rudio, der schon früher hier gearbeitet hat, ist nun als Sozialarbeiter angestellt, um den Kontakt zu den Familien der Kinder herzustellen, und Ihnen weiter zu helfen.
Allerdings benannte das neue Casa Legal-Team bei unserem Gespräch auch zwei Probleme: Zum einen wird zum Beispiel das momentane große Team - neben Spenden- und Patengeldern - auch über ein Projekt des Kulturministeriums finanziert. Alle diese Projekte, die Vilmar beim Land, Staat und Stadt beantragt, sind immer befristet: Ein - maximal zwei Jahre. Das erschwert leider die Kontinuität. (Ohne unsere Spenden und Patengelder hätte das Casa ja schon mindestens zweimal schliessen müssen.)
Das zweite Problem, das das Team benannte, ist das Fé e Alegria leider nur relativ wenig für seine MitarbeiterInnen bezahlen kann. So schauen sich viele immer wieder auch nach anderen Jobs um. Wie aber alle selbst bestätigten: Für die Kinder ist Kontinuität der MitarbeiterInnen wichtig, den nur so können sie Vertrauen aufbauen.
Für mich heisst dass, wir müssen weiter versuchen noch moeglichst viele PatInnen und UnterstützerInnen für das "Tolle Haus" zu finden, den das schafft am besten Kontinuität.
Übrigens sind uns dort ständig Kinder hinter her gelaufen, die sich auch Padrinhos oder Madrinhas wünschen, um sich Briefe zu schreiben... Wer also ein Patenkind moechte, einfach an brasil.ag@googlemail.com oder casalegal@online.de schreiben ;).
Tja das war nun der Werbeblock, aber ich kann es halt nicht lassen - "unser" Haus liegt mir halt nach wie vor sehr am Herzen.
Liebe Grüße Stefan
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen